Das Original Handbürli gibt es nur noch in ausgewählten Bäckereien. Jetzt wollen die St.Galler ihr Brot selbst backen.

Im 16. Jahrhundert wird das Bürli zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Es gehört zum St.Galler Kulturgut wie die Bratwurst (das Rezept stammt aus dem Jahr 1438) und das Bier (erste Erwähnung im Klosterplan aus dem Jahr 820). Das Original-Bürli wird in Handarbeit geformt und nicht industriell hergestellt. Deshalb wird es nur noch von wenigen Bäckereien gebacken.

«Das St.Galler Bürli ist ein wichtiges Kulturgut und darf nicht aussterben», sagt Bäckerin Maja Tobler. Zusammen mit ihrer Schwester bietet sie nun im Lachen-Quartier Bürli-Backkurse an. Ebenfalls verkauft die «Manufaktur Tobler» verschiedene Bürli-Backmischungen.

SRF1, Regionaljournal Ostschweiz, 1. Februar, 17:30 Uhr

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